♠ ♦ ♣ ♥   Poker   ♥ ♣ ♦ ♠

Pokerregeln und Pokervarianten
für das gesellige Spiel im privaten Kreis

♠ ♦ Varianten ♣ ♥

Das Schöne an Pokern ist der Variantenreichtum. Wer Pokern nur vom Fernsehen oder Internet kennt, wo ein ganzes Turnier lang "Texas Hold'em" o. ä. gespielt wird, verpasst eine Menge von diesem Spiel. In diesem Abschnitt werden ein paar der vielen, vielen Pokerspiele erklärt. Sie haben sich im geselligen Spiel in privater Runde gut bewährt.

Die Varianten sind grob eingeteilt in Draw-Poker, Stud-Poker, Spit-Poker und Sonstige Pokervarianten

Draw-Poker

Das klassische Pokerspiel: Jeder Spieler hält Karten auf seiner Hand, die kein anderer Spieler sehen kann. Nach der Setzrunde können Karten ausgetauscht werden, danach folgt eine weitere Setzrunde und der Showdown. Simpel und doch spannend.

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Fünf-Karten-Draw, Five Card Draw, Bet or Drop

Der Klassiker schlechthin. Jeder Spieler erhält fünf Karten. Es folgt eine Setzrunde, danach hat jeder Spieler die Möglichkeit, bis zu drei Karten auszutauschen. Es folgt eine zweite Setzrunde, dann der Showdown.

2 Setzrunden. Mögliche Untervarianten: Showdown auf Raten, High-Low, Wilde Karten.

Tipp: Da man hier in der Regel auf nicht so hohe Kartenkombinationen trifft (ein Drilling ist schon ziemlich hoch), ist es lustig, auch weitere Kombinationen wie "Vierer-Straße", "Vierer-Flush", "Blaze" usw. zuzulassen. Da der Geber die Regeln abändern darf, ist es auch denkbar, mehr als eine Tauschrunde anzusetzen (ggf. mit weniger Tauschkarten, je nach Anzahl der Spieler).

Sieben-Karten-Draw, Seven Card Draw

Diese Variante ist nur in Spielen mit fünf oder weniger Spielern möglich. Jeder Spieler erhält sieben Karten. Es folgt eine Setzrunde, danach hat jeder Spieler die Möglichkeit, bis zu drei Karten auszutauschen. Es folgt eine zweite Setzrunde, dann der Showdown, wobei nur die 5 Karten gezeigt werden, mit denen man den Pott gewinnen will.

2 Setzrunden. Mögliche Untervarianten: Showdown auf Raten oder High-Low, Wilde Karten.

Tipp: Aus sieben Handkarten lassen sich zwei verschiedene Fünfergruppen bilden, insofern ist mit dem Sieben-Karten-Draw die Wahrscheinlichkeit für ein "High & Low" im High-Low höher als sonst.

Whiskey Poker

Der Geber verteilt an jeden Spieler und an die Tischmitte fünf verdeckte Karten. Es folgt die erste Setzrunde, danach kann genau ein Spieler seine Hand mit den Karten in der Tischmitte austauschen. Dazu wird, beginnend mit dem Spieler links vom Geber, jeder Spieler gefragt, ob er tauschen möchte. Wenn ein Spieler tauscht, kann kein anderer Spieler mehr seine Hand austauschen. Anschließend werden die Karten in der Tischmitte aufgedeckt.

Beginnend mit dem Spieler links von dem, der seine Hand ausgetauscht hat (oder links vom Geber, falls keiner getauscht hat), darf nun reihum jeder Spieler beliebig viele Karten von seiner Hand mit der Tischmitte austauschen, mindestens jedoch eine Karte. Wenn ein Spieler die Tauschrunde beenden will, klopft er auf den Tisch, statt Karten auszutauschen. Nun hat jeder andere Spieler noch einmal die Chance, Karten auszutauschen. Der Spieler, der das Ende der Tauschrunde eingeleitet hat, eröffnet die zweite und letzte Setzrunde, dann folgt der Showdown.

2 Setzrunden. Mögliche Untervarianten: Showdown auf Raten, High-Low, Wilde Karten.

Tipp: Wilde Karten sind in dieser Variante nicht empfehlenswert, da nur die Spieler davon profitieren, die beim ersten Geben welche auf die Hand bekommen haben.

Stud-Poker

Beim Stud-Poker halten die Spieler keine Karten auf der Hand. Jeder Spieler erhält eine oder mehrere verdeckte Karten und weitere offene Karten, die er alle vor sich hinlegt. Ein Spieler darf sich jederzeit seine verdeckten Karten anschauen.

In der Regel gibt es die erste Setzrunde, nachdem jeder Spieler die erste offene Karte erhalten hat. Danach gibt es nach jeder weiteren Karte eine weitere Setzrunde. Üblicherweise eröffnet der Spieler mit dem höchsten sichtbaren Blatt (also der Spieler mit der höchsten Karte, dem höchsten Paar usw.) die Setzrunde, der Geber fordert ihn hierzu auf. Anschließend geht das Setzen im Uhrzeigersinn weiter.

Fünf-Karten-Stud, Five Card Stud

Der Standard-Stud: Dieses Spiel wird wie kein anderes durch den Zufall bestimmt, da keine Karten ausgetauscht werden. Jeder Spieler erhält eine verdeckte Karte, dann eine offene. Es folgen abwechselnd Setzrunden und weitere offene Karten, bis jeder Spieler 5 Karten hat (1 verdeckte und 4 offene). Es folgt eine letzte Setzrunde, dann der Showdown.

4 Setzrunden. Mögliche Untervarianten: Kartentausch, High-Low, Wilde Karten.

Tipp: Da es ansonsten recht dröge ist, sollte man Untervarianten wie High-Low oder Wilde Karten dazu wählen, um das Spiel etwas spannender zu gestalten. Auch hier können weitere Kombinationen wie "Vierer-Straße", "Vierer-Flush", "Blaze" usw. zugelassen werden, da man sich vor allem im unteren Bereich der Rangfolge bewegen wird.

Mexican Stud

Wie Fünf-Karten-Stud, allerdings erhält jeder Spieler nach der ersten verdeckten Karte jede weitere Karte ebenfalls zunächst verdeckt. Er darf dann entscheiden, welche der beiden verdeckten Karten er aufdecken will: die bisher verdeckte Karte oder die neue Karte. Sobald er eine davon aufgedeckt hat, bekommt der nächste Spieler eine Karte in gleicher Manier. Auch hier hat am Ende jeder Spieler 5 Karten vor sich liegen (1 verdeckte und 4 offene), und es gibt insgesamt vier Setzrunden.

4 Setzrunden. Mögliche Untervarianten: Kartentausch, High-Low, Wilde Karten.

Tipp: Das Zulassen weiterer Kombinationen wie "Vierer-Straße", "Vierer-Flush", "Blaze" bietet sich auch hier an.

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Schiebe-Stud (Rothschild)

Wie Fünf-Karten-Stud, allerdings erhält jeder Spieler jede offene Karte zunächst nur angeboten. Er hat dann die Wahl, entweder diese Karte zu nehmen oder ohne Wahlmöglichkeit die nächste Karte vom Stapel zu nehmen. Wenn er die angebotene Karte behält, bekommt der nächste Spieler eine neue Karte angeboten; wenn er sie ablehnt (schiebt), bekommt der Nachbar diese Karte angeboten, nachdem dem vorigen Spieler eine Karte vom Stapel gegeben wurde. So liegt es in der Verantwortung jedes Spielers, die Karte nicht nur mit Blick auf das eigene Blatt zu nehmen oder weiterzuschieben, sondern dabei auch die Karten der anderen Spieler und etwaige Kombinationsmöglichkeiten zu berücksichtigen. Falls der Geber die ihm angebotene Karte schiebt, hat der Spieler links von ihm einen leichten Vorteil, da nun zunächst die Setzrunde folgt, er aber schon die geschobene Karte kennt, die ihm in der folgenden Runde angeboten wird. Eine Karte, die reihum von allen Spielern einmal geschoben wurde, wird (offen) aus dem Spiel entfernt. Nach insgesamt vier Setzrunden ist das Spiel vorbei, und jeder Spieler hat 5 Karten vor sich liegen (1 verdeckte und 4 offene).

4 Setzrunden. Mögliche Untervarianten: Kartentausch, High-Low, Wilde Karten.

Tipp: Das Zulassen weiterer Kombinationen wie "Vierer-Straße", "Vierer-Flush", "Blaze" bietet sich auch hier an.

Sieben-Karten-Stud, Seven Card Stud

Diese Stud-Variante bietet deutlich mehr Möglichkeiten als die Spiele mit nur 5 Karten. Jeder Spieler erhält zwei verdeckte Karten und dann eine offene. Es folgen abwechselnd Setzrunden und weitere offene Karten, bis jeder Spieler 6 Karten hat (2 verdeckte und 4 offene). Dann gibt es wieder eine Setzrunde und eine letzte Karte, diese wiederum verdeckt, und es folgt die letzte Setzrunde. Für den Showdown wählt jeder Spieler aus seinen 7 Karten (3 verdeckte und 4 offene) die 5 Karten aus, die zu seinem Blatt gehören sollen.

5 Setzrunden. Mögliche Untervarianten: High-Low, Wilde Karten.

Tipp: Wie der Sieben-Karten-Draw eignet sich auch der Sieben-Karten-Stud hervorragend für High-Low, da man auch hier leichter auf "High & Low" gehen kann, indem man aus den sieben Karten zwei verschiedene Fünfergruppen bildet.

Spit-Poker

Spit-Pokerspiele zeichnen sich dadurch aus, dass in der Mitte des Tisches offene Karten liegen, mit denen jeder Spieler seine Handkarten ergänzen kann. Dazu nimmt der Spieler diese Karten jedoch nicht auf, sondern zeigt beim Showdown Karten von seiner Hand vor und benennt die Karten aus der Tischmitte, die insgesamt sein Blatt darstellen.

Oft gibt es auch wilde Karten: Die offene Karte sowie alle Karten mit gleichem Wert auf den Händen der Spieler (bei ♦A beispielsweise alle Asse) zählen als Joker und können beliebig verwendet werden. In diesen Fällen sind Fünf Gleiche das höchste Blatt.

Spit in the Ocean

Jeder Spieler erhält vier verdeckte Karten, und auf den Tisch wird eine offene Karte gelegt. Diese Karte ist wild, ebenso alle Karten mit dem gleichen Wert. Nach der ersten Setzrunde darf jeder Spieler bis zu drei Karten tauschen. Anschließend folgt eine weitere Setzrunde, dann der Showdown. Das Blatt jedes Spielers besteht aus seinen Handkarten und der gemeinsamen wilden Tischkarte.

2 Setzrunden. Mögliche Untervarianten: Showdown auf Raten, High-Low.

Cross Widow

Der Geber verteilt an jeden Spieler und an die Tischmitte fünf verdeckte Karten, wobei die Karten auf dem Tisch wie ein Kreuz angeordnet werden (eine Karte in der Mitte und je eine oben, rechts, unten und links davon). Nun folgt die erste Setzrunde, anschließend wird eine der äußeren Karte in der Tischmitte aufgedeckt. Dann folgt die nächste Setzrunde, und die im Uhrzeigersinn nächste der äußeren Karte in der Tischmitte wird aufgedeckt. Wenn auf diese Weise alle äußeren Karten aufgedeckt wurden, wird die mittlere Karte aufgedeckt. Es folgt eine letzte Setzrunde, dann der Showdown.

Mit den Karten auf dem Tisch hat es Folgendes auf sich: Die mittlere Karte ist wild, ebenso alle Karten mit dem gleichen Wert. Jeder Spieler stellt sein Blatt (gedanklich) aus bis zu drei Karten aus der Tischmitte zusammen, und ergänzt sie mit passend vielen Karten von seiner Hand auf fünf. Vom Tisch darf er aber nur Karten entweder aus dem vertikalen Balken oder aus dem horizontalen Balken des Kreuzes wählen, also nicht über Eck. Da die wilden Karten und die Karten in der Mitte verschiedene Interpretationen zulassen, sagt ein Spieler beim Showdown an, welche Kombination er hat und aus welchen Karten sein Blatt besteht.

6 Setzrunden. Mögliche Untervarianten: High-Low, Wilde Karten (Letzteres allerdings unüblich).

Tipp: Dank der wilden Karten stößt man mit Cross Widow durchaus in die obersten Bereiche der Rangfolge vor, allerdings erfordert es einige Übung, das optimale Blatt zwischen allen Kombinationsmöglichkeiten zu erkennen. Ebenfalls wegen der wilden Karten und wegen der variablen Kombinationsmöglichkeiten für "High & Low" eignet sich dieses Spiel grundsätzlich auch gut für High-Low, allerdings wird es dann noch schwieriger, das optimale Blatt zu erkennen.

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Merry Go Round

Der Geber verteilt an jeden Spieler vier und an die Tischmitte sechs verdeckte Karten, wobei die Karten auf dem Tisch im Kreis angeordnet werden. Es folgt die erste Setzrunde, anschließend werden nach und nach die Tischkarten aufgedeckt, und zwar zunächst im Uhrzeigersinn jede zweite, dann reihum der Rest. Nach jeder aufgedeckten Karte gibt es eine weitere Setzrunde und schließlich den Showdown.

Jeder Spieler ergänzt (gedanklich) seine vier Handkarten um drei nebeneinander liegende (!) Karten aus der Tischmitte, und wählt aus diesen sieben Karten sein 5-Karten-Blatt. Auch hier ist es sinnvoll, dass ein Spieler beim Showdown ansagt, welche Kombination er hat und aus welchen Karten sein Blatt besteht.

7 Setzrunden. Mögliche Untervarianten: High-Low, Wilde Karten.

Tipp: Auch diese Variante erfordert einiges an Übung, das optimale Blatt zwischen allen Kombinationsmöglichkeiten zu erkennen.

Six Card Split

Der Geber verteilt an jeden Spieler sechs und an die Tischmitte vier verdeckte Karten. Jeder Spieler teilt nun seine Handkarten in zwei verdeckte Stapel mit je drei Karten auf, dann folgt die erste Setzrunde. Anschließend werden zwei der Tischkarten aufgedeckt, und jeder Spieler bestimmt den Stapel, mit dem er weiter spielen will; der andere wird verdeckt beiseite gelegt. Er darf sich dazu seine Karten anschauen, aber er darf die Zuordnung zu den Stapeln nicht mehr verändern. Nun wechseln sich weitere Setzrunden und Aufdecken der verbleibenden Tischkarten ab, bis nach der letzten Setzrunde der Showdown erfolgt. Jeder Spieler bestimmt aus den sieben Karten (drei Handkarten sowie vier gemeinschaftliche Karten in der Tischmitte) seine 5-Karten-Hand und sagt beim Showdown, welche Kombination er hat und aus welchen Karten sie besteht.

4 Setzrunden. Mögliche Untervarianten: High-Low, Wilde Karten.

Tipp: Nichts für Leute, die sich mächtig ärgern, wenn sie feststellen, dass sie die falschen Karten weggeben haben.

Texas Hold'em

Jeder Spieler erhält zwei Karten, dann folgt die erste Setzrunde. Danach wird der "Flop" ausgeteilt: drei offene Karten in die Tischmitte, und es schließt sich die nächste Setzrunde an. So geht es weiter mit dem "Turn" (der vierten offenen Karte auf dem Tisch), dritter Setzrunde, dem "River" (der fünften und letzten offenen Karte auf dem Tisch) bis zur vierten und letzten Setzrunde. Für den Showdown bestimmt jeder Spieler (gedanklich) aus sieben Karten (seinen zwei Handkarten und den fünf Karten in der Tischmitte) sein bestes Blatt. Ob er seine beiden Handkarten verwendet, nur eine davon oder sogar gar keine, ist seine Entscheidung.

4 Setzrunden. Mögliche Untervarianten: Wilde Karten (allerdings nicht üblich).

Hinweis: Es gibt auch Hold'em-Varianten, in denen man beide Handkarten benutzen muss und diese (gedanklich) durch drei Tischkarten ergänzt.

Tipp: Diese Pokervariante ist das, was man zumeist im Fernsehen gezeigt bekommt, wenn es um ganz andere Summen geht als in privater Runde üblich. Obwohl (oder gerade weil?) mit höchstens zwei Handkarten der eigene Anteil am Blatt relativ gering ist, gibt es viele Tipps und Hinweise zu den besten Hold'em-Strategien im Internet oder in Buchform.

Omaha Hi Lo

Die Regeln für Omaha Hi Lo folgen im Wesentlichen denen für Texas Hold'em, bloß bekommt hier jeder Spieler 4 Karten auf die Hand, danach folgen gleichermaßen 3 ("Flop"), 1 ("Turn") und 1 ("River") offene Karten mit Setzrunden. Für den Showdown bestimmt der Spieler, der zuerst sein Blatt zeigen muss, zwei Karten aus seiner Hand, die er (gedanklich) mit drei Karten vom Tisch ergänzt. Er sagt die verwendeten Karten und die resultierende Kombination an. Reihum können nun die anderen Spieler ihrerseits ihren Anspruch auf den Pott durch Auswahl von zwei Handkarten, ergänzt um drei Tischkarten, geltend machen.

Anders als bei der Untervariante High-Low entscheidet sich hier jeder Spieler durch die Auswahl des Blatts, ob er auf High oder Low gehen will: Low ist jedes Blatt ohne Kombination, dessen höchste Karte eine 8 oder weniger ist. Wichtig: Straßen und Flushes werden in dieser Variante bei Low nicht berücksichtigt, ein Ass zählt wie bei Low üblich als 1 (damit ist das niedrigste Low-Blatt die kleine Straße A-2-3-4-5). Jedes andere Blatt geht automatisch auf High, wobei eine Straße oder ein Flush mit Kartenwerten 8 oder darunter automatisch in beiden Kategorien die Chance auf den halben Pott hat. Gibt es einen High- und einen Low-Gewinner, wird der Pott zu gleichen Teilen zwischen ihnen aufgeteilt, ansonsten erhält der eine Gewinner den ganzen Pott.

4 Setzrunden. Mögliche Untervarianten: Wilde Karten (allerdings nicht üblich).

Tipp: Auch hier ist mit nur zwei Handkarten der eigene Anteil am Blatt relativ gering, allerdings ergeben sich durch die vier Handkarten und die High-Low-Aufteilung mehr Möglichkeiten.

Sonstige Pokervarianten

Neben den genannten gibt es noch Mischformen oder Varianten, die sich keiner der oben angegebenen Kategorien zuordnen lassen.

Anaconda

Diese Variante hat den Showdown auf Raten sowie High-Low fest eingebaut. Jeder erhält Spieler sieben Karten. Es folgt die erste Setzrunde, danach wählt jeder Spieler drei Karten auf seiner Hand und gibt sie verdeckt an seinen linken Nachbarn weiter – alle Karten werden gleichzeitig geschoben. Danach gibt es eine weitere Setzrunde, dann schieben alle Spieler gleichzeitig zwei Karten von ihrer Hand nach links weiter. Danach gibt es wieder eine Setzrunde, und anschließend schieben alle Spieler gleichzeitig eine Karte nach links weiter. Nach einer weiteren Setzrunde folgt der Showdown auf Raten. Zu beachten ist, dass nur Karten aufgedeckt werden, die zum finalen Blatt gehören sollen! Wer auf Nummer Sicher gehen will, legt daher zunächst die zwei überzähligen Karten (verdeckt) beiseite; wer sich hinsichtlich High-Low alle Optionen offen halten will, muss entsprechend sorgsam strategisch vorgehen.

8 Setzrunden. Mögliche Untervarianten: Wilde Karten (allerdings nicht üblich).

Tipp: Hier sammeln sich nicht selten höhere Summen im Pott!


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Startseite Erstellt: 12.06.2007 · Letzte Änderung: 01.07.2016

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